Internes / Meine Weltsicht

 

Ich bin Naturalist, Evolutionärer Humanist, Animalist, Skeptiker, Atheist und Antitheist.
   

Atheist (A-Theist) - Jemand, der keinen Glauben an transzendente Gottheiten besitzt.

Antitheist (Anti-Theist) - Jemand, der eine aktive Position gegen Theismus, gegen organisierte Religion und gegen den Glauben an transzentente Gottheiten vertritt.
[Ich erachte die Effekte des Gottglaubens und der Religionen als gefährlich. Dies wurde durch die Geschichte hinreichend belegt (Hexenjagd, Verfolgung und Bestrafung von Ketzern, Kreuzzüge, Inquisition, unzählige Kriege im Namen Gottes, Rassismus, Sklaverei, gewaltsame Missionierung, Beschneidungen, etc.).]

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Da A-Theismus und Anti-Theismus keine weltanschaulichen Inhalte bieten, sondern lediglich Negierungen des Theismus darstellen, ist meine Weltanschauung der naturwissenschaftliche und philosophische Naturalismus.

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Naturalist - Jemand, der die Auffassung vertritt, dass vertrauenswürdiges Wissen nur durch praktische Methoden erlangt werden kann, und dass Hypothesen ausschließlich in Bezug zu natürlichen Ursachen und Ereignissen erklärt und getestet werden können (d.h. gezielte Mechanismen, nicht unbestimmte Wunder). Methodologischer Naturalismus ist das Prinzip, welchem alle Naturwissenschaften unterliegen und den Ausschluss von Metaphysik umfasst. [Ich erweitere dieses Konzept auch auf die gesamte Philosophie.]
Naturwissenschaftlicher Naturalismus impliziert wissenschaftlichen Realismus, Physikalismus, Reduktionismus, Religionskritik und intensionale Ablehnung von Methaphysik.

Evolutionärer Humanist - Ausgehend von den Werten der Aufklärung, ist der Evolutionäre Humanismus eine durch Kunst, Wissenschaft und Philosophie inspirierte humanistische Bewegung mit entschieden naturalistischem Charakter. Wesentliche Merkmale des Evolutionären Humanismus sind eine kritisch-naturalistische Weltanschauung, Säkularismus und eine vernunftbasierte allgemeine Ethik (in Abgrenzung zur traditionellen, religiös geprägten Moral). Diese Ethik wendet sich gegen die Postulierung von unumstößlichen Dogmen und sieht auch moralisches Handeln in einem evolutionären Prozess begriffen, der sich neuen Erkenntnisgewinnen und veränderten sozialen Begebenheiten anpassen können muss. Darüber hinaus grenzt sich der Evolutionäre Humanismus klar von speziesistischen und sozial-darwinistischen Weltbildern ab, welche den Interessen von verschiedenen Spezies oder Individuen prinzipiell ein unterschiedliches Gewicht einräumen möchten.

Animalist - vertritt die philosophische und soziologische Sichtweise, welche den Menschen nicht als eigene Form der Existenz definiert, sondern als Tierart (Säugetierart) und damit als Teil der Fauna.

Sceptiker - Jemand, der für gewöhnlich Zweifel an Glaubensinhalten und Behauptungen hegt, welche von anderen präsentiert und akzeptiert werden, und haltbare Beweise einfordert, bevor etwas derartiges akzeptiert werden kann.

 

 

Politische Sicht

Libertärer Anarchist - Jemand, der für individuelle Freiheit eintritt, vorzugsweise Gedanken- und Handlungsfreiheit, und die Reduzierung oder sogar Abschaffung von Autorität im Betreiben zwischenmenschlicher Beziehungen anstrebt. Jemand, der Regierung und Staatsgewalt für unmoralisch, nicht wünschenswert, nicht notwendig und sogar für schädlich hält.
Eine Sicht, welche jede Person das Recht zugesteht, ihr Leben so zu leben, wie es ihr beliebt, solange die selben Rechte der anderen Personen gleichermaßen respektiert werden. Libertäre Anarchisten verteidigen das Recht einer jeden Person zu leben, das Recht auf Freiheit und natürliche Besitzrechte, die Menschen von vornherein haben, ohne dass eine Staatsgewalt diese erst genemigt.
Die Ablehnung von Regierung bzw. Staatsgewalt basiert auf zwei Argumente: moralisch, also philosophisch, und praktisch.
* Das moralische Argument: Eine Staatsgewalt ist unberechtigt, sowie von sich aus bereits agressiv.
* Das praktische Argument: Ein Interessenkreis erzeugt bessere Resultate als eine Regierung.

Während das gängige Verständnis von Anarchismus ihn als eine gewalttätige, staatsfeindliche Bewegung postuliert, ist Anarchismus stattdessen vielmehr eine subtile und nuancierte Tradition, als eine schlichte Gegenposition zur Regierungsmacht. Anarchisten stellen sich gegen die Vorstellung, Macht und Herrschaft seien für eine Gesellschaft notwendig und plädieren stattdessen mehr entgegenkommende, anti-hierarchische Formen sozialer, politischer und ökonomischer Organisation.

Die vorgeschlagene Lösung lautet Anarchie der Interessenkreise: Eine gänzlich freiwillige Gesellschaft, in der die zweckdienlichen Regierungsfunktionen von Interessenkreisen konkurrierend ausgeübt werden. Anarchie bedeutet nicht eine Gesellschaft ohne Gesetz und Ordnung, sondern vielmehr eine Gesellschaft ohne Herrscher. Gesetz und Ordnung wird freiwillig und im gegenseitigen Einvernehmen gebildet, anstatt monopolistisch und zwingend durch eine Staatsmacht forciert. Die Strategie um Anarchie zu erreichen ist, auf friedliche Weise u.a. mittels Bildung, Aufklärung, Absonderung und Agorismus (Freier Markt) die herrschende Regierung zu beenden.

 

 

Ich verurteile...

 

…Rassismus, Sozialdarwinismus, Speziesismus, Anthropozentrismus, Chauvinismus, Nationalismus, Patriotismus, Militarismus, Androzentrismus, Gynozentrismus, Sexismus, Theismus, Religion, Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, Sozialismus, Kapitalismus, Ökonomischer Materialismus, Konsumerismus, Sklaverei, Kindesmissbrauch, Kinderpornographie, Töten aus niederen Beweggründen, Folter, Gewalt, Krieg, Umweltverschmutzung, Tierjagd für den Handel, Tierversuche, Präsentation von Tieren in Zirkussen, Pelztierfarmen, Zerstörung der Natur und einiges mehr.