Skepsis.
Skepsis ist ein unabhängiges Fachmagazin für Säkularismus, Religionskritik und naturwissenschaftliche Aufklärung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir publizieren monatlich zu sechs Ressorts: Aufklärung, Religionskritik, Säkularismus, Wissenschaft, Recht und Markt.
Der Name
„Skepsis" — griechisch-deutscher Klassik-Begriff der zentralen Aufklärungs-Welt-Klassik. Σκέψις (sképsis) bedeutet ursprünglich „Untersuchung", „Erwägung", „Prüfung". In der antiken Philosophie wurde der Skeptizismus mit Pyrrhon von Elis (ca. 360–270 v. Chr.) und der Akademie unter Arkesilaos (ca. 315–240 v. Chr.) zur eigenständigen philosophischen Klassik. Im modernen Sinn meint Skepsis die methodische Hinterfragung von Behauptungen anhand verfügbarer Evidenz — die Klein-Welt-Klassen-Grundhaltung der Aufklärung von Hume 1748 („An Enquiry Concerning Human Understanding") über Kant 1781 („Kritik der reinen Vernunft") bis zur modernen wissenschaftlichen Klein-Skepsis-Welt-Klassik der GWUP seit 1987 und der internationalen Skeptics-Welt-Klassik.
Wir verwenden den Begriff als Brand-Klammer, weil er die Sache selbst meint — nicht eine Konfessions-Klassik, nicht eine Anti-Religions-Position, nicht eine Welt-Klassen-Polemik. Skepsis ist die Klein-Welt-Klassen-Haltung, die nach Gründen fragt: Was wissen wir, woher wissen wir es, wie überprüfen wir es. In diesem Sinn ist Religionskritik nur ein Anwendungsfall der allgemeinen Skepsis.
Was wir tun
Wir berichten über die Aufklärung zwischen Kant „Was ist Aufklärung?" 1784 (sapere aude), Voltaire 1694–1778 (Dictionnaire philosophique 1764), Diderot 1713–1784 (Encyclopédie 1751–1772), Hume 1711–1776 (Dialogues Concerning Natural Religion 1779), Feuerbach „Das Wesen des Christentums" 1841 (Projektions-These), Marx 1844 (Religion ist Opium des Volkes), Nietzsche 1882 (Gott ist tot), Russell „Why I Am Not a Christian" 1927 und der New-Atheism-Welle der 2000er-Klassik (Sam Harris „The End of Faith" 2004, Richard Dawkins „The God Delusion" 2006, Daniel Dennett „Breaking the Spell" 2006, Christopher Hitchens „God Is Not Great" 2007); über fachliche Religionskritik nach Max Weber 1904/1905 (Säkularisierungs-These, Entzauberung der Welt), Émile Durkheim 1912 (sakral vs. profan), Peter L. Berger 1967 (The Sacred Canopy) und 1999 (Desecularization), Karlheinz Deschner 1986–2013 („Kriminalgeschichte des Christentums" in 10 Bänden, ca. 5.500 Seiten), Hans Albert 1968 („Traktat über kritische Vernunft") und der empirischen Religions-Welt-Klassik des Bertelsmann-Religionsmonitors seit 2007; über den Säkularismus zwischen Laïcité (Loi de séparation des Églises et de l’État vom 9.12.1905), First Amendment (1791) und Jefferson „Wall of Separation" 1802, türkischem Laizismus seit der Atatürk-Reform 1924, der „hinkenden Trennung von Staat und Kirche" nach Art. 137 WRV vom 11.8.1919 und Art. 140 GG, dem kontroversen Reichskonkordat vom 20.7.1933 sowie der demografischen Wende mit ca. 30 % Konfessionsfreien Deutschland Stand 2026 (ca. 65 % in Berlin) und ca. 400.000–600.000 jährlichen Kirchenaustritten; über die Wissenschaft zwischen Karl Popper „Logik der Forschung" 1934 (Falsifikation, Abgrenzungs-Klassik), Thomas Kuhn „Structure of Scientific Revolutions" 1962 (Paradigmen), Imre Lakatos 1970 (Forschungsprogramme), Paul Feyerabend „Wider den Methodenzwang" 1975, der GWUP seit 1987 (ca. 1.300 Mitglieder Stand 2026, Skeptiker-Magazin seit 1989, SkepKon seit 1988) und der EU-Verschwörungs-Forschungs-Welt-Klassik des COMPACT-Programms seit 2015; über das Staatskirchenrecht zwischen Art. 4 GG (positive und negative Religionsfreiheit), Art. 140 GG iVm Art. 136–139 und 141 WRV, der Kirchensteuer-Welt (ca. 13 Mrd Euro Aufkommen Deutschland Stand 2026, ca. 8–9 % der Lohnsteuer), § 166 StGB (Beleidigung von Bekenntnissen) und Art. 9 EMRK; und über den DACH-Markt mit HVD (seit 1993, ca. 26.000 Mitglieder, Humanistische Lebenskunde-Schul-Klassik in Berlin und Brandenburg seit 1985), GBS (Giordano-Bruno-Stiftung seit 2004 in Mastershausen, Schmidt-Salomon „Manifest des evolutionären Humanismus" 2005), IBKA (seit 1976 in Hamburg, MIZ-Magazin), Deutscher Freidenker-Verband (seit 1881, Wiedergründung 1991) und Schweizer Freidenker-Vereinigung (seit 1908).
Was wir nicht tun
Skepsis ist keine antireligiöse Kampagne, kein konfessionsgebundenes Sprachrohr und kein Forum für pauschale Religionsbeleidigung. Wir veröffentlichen keine Welt-Klassen-Polemik, keine Gleichsetzung von Religion und politischem Extremismus, keine Hass-Klassik gegen einzelne Glaubensgemeinschaften. Die Redaktion respektiert die positive und negative Religionsfreiheit nach Art. 4 GG und Art. 9 EMRK gleichermaßen. Religionskritik verstehen wir als fachlich-philosophische Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten, Institutionen und gesellschaftlichen Wirkungen — nicht als Welt-Klassen-Diffamierung von Gläubigen. § 166 StGB (Beleidigung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) gilt für uns als redaktionelle Mindestlinie.
Hinweis zur Domain-Geschichte
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Mitarbeit
Wir freuen uns über Gastbeiträge aus HVD (Humanistischer Verband Deutschlands), GBS (Giordano-Bruno-Stiftung), IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten), Deutscher Freidenker-Verband, Schweizer Freidenker-Vereinigung, GWUP, Religionswissenschaftlichen Instituten, Religions-Soziologie und Wissenschaftsphilosophie. Kontakt: [email protected].